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zum heulen...

Keine wirkliche Geschichte aber interessant zu lesen: 

Es ist zum heulen (gut so!)

Fünf ausgezeichnete Gründe warum wir den Tränen öfter freien Lauf lassen sollten:

WEINEN BRINGT FREUNDE:

Phsychologen sprechen beim schluchzen angesichts eines trurigen Films von "sozialer Ansteckung" - ähnlich wie beim Lachen. Aus Mitgefühl kommen die Tränen, wir teilen mit anderen diese Erfahrung und zeigen : "Wir gehören zusammen." Übrigends: Lachtränen fließen, weil der so genannte Lachmuskel auch die Muskulatur einbezieht , den die (etwa mandelgroßen) Tränensack umschließt.

WEINEN ERSETZT DEN PHSYCHATER:

Liebeskummer ist schwerstarbeit für die Seele. Wenn der Gefühlsstress zu heftig wird, sendet das Limbische System (eine Funktionseinheit des Gehirns zur Verabrbeitung von Emotionen) über den Botenstoff Prolaktin ein Signal an die Tränendrüse. Frauen haben übrigends doppelt soviel Proklatin wie Männer, weshalb sie auch öfter weinen. Lassen sie die Tränen laufen: Das ist wichtig fürs seelisce Gleichgewicht. Kommen die Tränen im unpassenden Moment ( am anfälligsten ist man zwischen 19-22 Uhr) helfen Ablenkungsmethoden wie Kopfrechnen.

WEINEN HILFT GEGEN EINDRINGLINGE:

Beim Zwiebelschneiden z.b. sind Tränen eine mechanische Abwehreaktion des Körpers- vergleichbar damit, wenn eine Fliege oder ein Staubkorn ins Auge gerät. In der Zwiebel steckt eine schwefelhaltige Aminosäure, die uns zum weinen bringt. Was kann man dagegen tun? Gar nichts. Auch altbekannte Ratschläge halten die Tränen nciht wirklich zurück.

WEINEN IST EIN SCHMERZKILLER:

Tränen aus körperlichem Schmerz sind ein Reflex des Parasymathikus (ein Teil des Nervensystems). Weinen lindert - ähnlich wie Morphium - nicht nur Schmerzen es ist auch gesund. Wer Tränen immer wieder unterdrückt, ist auf langer Sicht deutlich anfälliger für Herzinfakte und Magengeschwüre.  Denn durch weinen lösen sich aufgestaute Gefühle, der Blutdruck sinkt, das Gehrin wird besser durchblutet. Gleichzeitig werden Anti-Stress-Hormone freigesetzt. Und Tränen schützen die empfindliche Hornhaut der Augen , weil sie Backterien abtöten.

WEINEN IST EIN ZEICHEN VON GLÜCK:

Es gibt nichts schöneres als Tränen der Freude! Wir neigen dazu genau in den Momenten zu heulen,weil wir nicht in der Lage sind, unsere Gefühle in Worte zu fassen, und vor Glück fast platzen.

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Erinnerst du dich noch an den Schrecken deiner Kindkeit?

Erinnerst du dich noch?


War es die Kellertreppe, dieser eine Absatz, den das Licht der Glühbirne oben an der Tür nie wirklich erreichte? Oder waren es die Türen da unten, von denen du nie wusstest, ob sie verschlossen waren...oder sich vielleicht ganz plötzlich öffnen würden, gerade wenn du an ihnen vorüber gingst? War es der Weg zwischen den Hecken hinter dem Spielplatz, den du allein gehen musstest, wenn du beim Spielen die Zeit vergessen hattest und es schon dunkel war? Dieses Rascheln darin, gerade dort, wo der Weg am engsten und die Hecke am dichtesten war? War es dieser kleine Steg über den Bach, über den du musstest, wenn du dich für diese Abkürzung entschieden hattest, um noch pünktlich nach Hause zu kommen? War da nicht etwas im Wasser? Wollte da nicht etwas herauf, hinaus...zu dir?
Oder waren es die Schritte, die du hinter dir im Treppenhaus hörtest, wo das Licht nach drei Minuten ausging, immer genau dann, wenn man am Lichtschalter gerade vorbei war?
Waren es die seltsamen Geräusche in der Wohnung, dieses nächtliche Knarren und Knacken, das du gehört hast, wenn du ganz still in deinem Bett lagst...? War es das Kratzen und Klopfen am Fenster? Das leise Wispern und Flüstern? War es die offene Schranktür in deinem Zimmer, bei der du hättest schwören können, dass sie zu war, als deine Mutter dir den Gutenachtkuss gab und das Licht aus machte? Oder war es dieses seltsame Gefühl, nicht allein zu sein...?
Was war der Schrecken deiner Kindheit? Weißt du es noch?
Oder hast du es vergessen? Erzählst du deinem Kind, dass das Knarren und Knacken von den alten Dielenbrettern stammt...oder von der Kommode im Wohnzimmer...dass es nur das Holz ist, das arbeitet? Erklärst du ihm, dass das Kratzen und Klopfen am Fenster nur Zweige sind, nichts weiter, genau wie das Wispern da draußen nur der Wind ist, der in den Büschen flüstert? Schaust du mit deinem Kind unters Bett, hinter die Tür, in den Schrank, um ihm zu beweisen, dass da nichts ist, wovor es sich fürchten muss? Sagst du zu deinem Kind, es soll nicht albern sein, es sei zu groß, um noch bei Licht oder offener Zimmertür zu schlafen?
Sagst du ihm, dass es keine Monster und Gespenster gibt? Glaubst du, dass es einfach nur eine blühende Fantasie hat, dass es sich Dinge einbildet, dass es etwas erfindet, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen, mehr Zuwendung? Wirst du manchmal ungeduldig und ärgerlich, wenn es zum -zigsten Mal in der Wohnzimmertür steht, oder mitten in der Nacht vor deinem Bett und bei dir schlafen will? Fragst du dich manchmal, ob mit deinem Kind, so ängstlich im Dunkeln, vielleicht etwas nicht stimmt?
Schüttelst du den Kopf darüber, dass dein Kind nicht in den Keller gehen mag, nicht bei Tag und schon gar nicht am Abend...und wenn, dann nur mit der Taschenlampe, in der auch ganz bestimmt neue Batterien sind? Und ermahnst du es, im Treppenhaus nicht immer so zu rennen?

Hast du es wirklich vergessen? Hast du vergessen, was du wusstest, als du klein warst?
Du wusstest so viel mehr als deine Mutter, dein Vater und all die Erwachsenen. Du wusstest damals, dass sie aus irgend einem Grund nicht hören, nicht sehen und vor allem nicht fühlen konnten, was du sahst, hörtest und fühltest...Du wusstest, dass sie sich irrten. Du hattest keine Angst vor der Dunkelheit...du hattest Angst vor dem, was in der Dunkelheit lauerte und wartete...und du wusstest, dass da etwas war. Du hast gewusst, dass da draußen vor dem Fenster jemand war, dass es Stimmen waren, die nach dir riefen...leise, ganz leise, kaum hörbar, ein Wispern und Flüstern... Und es war nicht nur der Wind und es waren nicht nur die Zweige, die da an dein Fenster klopften. Nein, du hattest keine Angst vor dem Dunkel. Es war das, was sich dort in der Dunkelheit verbarg. Dieses Ding, das deine Eltern nicht sehen konnten. Und von dem sie sagten, dass du es dir nur einbilden würdest.
Du hast gewusst, du bist nicht allein...sondern allein mit dem Ding im Schrank, mit dem Ding unter deinem Bett, mit dem Ding im Schatten hinter der Tür...unten im Keller, auf der Treppe im Hausflur - du konntest es fühlen...du konntest es hören und beinahe sogar sehen...aber du hast nie genau hingesehen, weil du auch wusstest, wenn du es erst einmal wirklich gesehen hättest, dann wäre alles zu spät gewesen, es hätte sich auf dich gestürzt...denn es hat immer darauf gewartet, dass du hinschaust und es erkennst...die ganze Zeit...
Und du hast gewusst, wenn du nicht auf einer bestimmten Stufe, auf einem bestimmten Treppenabsatz bist, bevor das Dreiminutenlicht im Hausflur ausgeht....dann, dann ganz bestimmt stürzt sich dieses Ding dort im Dunkeln auf dich...es ist genau hinter dir...es schleicht hinter deinem Rücken über die Kellertreppe....es hockt hinter einer der Türen da unten...es kriecht in der Hecke herum, bereit nach dir zu greifen und dich zu packen...dreh dich nicht um...sieh nicht hin...es ist dort, genau hinter dir...!!!
Du hast dich immer gefragt, wieso deine Eltern nicht wissen, dass du dich nicht grundlos fürchtest...wieso sie nicht verstehen, warum du das Licht im Flur brauchtest...oder die spaltbreit offene Zimmertür...weißt du es jetzt? Weil aus Kindern Erwachsene werden. Und Erwachsene sind blind und taub für all die Dinge, die Kinderaugen sehen und Kinderohren hören. Sie werden älter und vom Leben eingefangen, und irgendwann sind all die Dinge, die sie einmal wussten, nur noch Erinnerungen, blass und unbedeutend wie alte Fotografien, die auf dem Dachboden vor sich hin vergilben. Sie wissen es nicht, weil sie es vergessen haben. So einfach ist das. Sie haben ihn vergessen, den Schrecken ihrer Kindheit, so wie ihre Eltern vor ihnen ihn vergessen haben...genau wie du ihn vergessen hast...aber dir ist doch klar, dass Dinge nicht einfach verschwinden, nur weil man sie vergisst? Sie bleiben...sie sind trotzdem da. Und vielleicht starrt dein Kind gerade jetzt in die Dunkelheit, und was da aus der Dunkelheit zurückstarrt...
Erinnerst du dich?

Erinnerst du dich...?

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Umsonst sterben

Ebenfalls im Internet gefunden.


Beginn:

Sie saß am PC wie fast jeden Abend.
Immer wenn sie nach Hause kam,
setzte sie sich an den Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte.
Aber an diesem Tag war es anders.
Sie hatte sich verliebt.
Es verging kaum eine Minute,
wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach,
wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur,
dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst,
aber etwa 400 km weit entfernt;
zu weit zum besuchen.
Sie konnte ihm vertrauen,
konnte sich loslassen,
konnte sich fallen lassen,
wenn sie mit ihm chattete,
was sie sonst nicht konnte.
In real war sie sehr schüchtern,
traute sich kaum etwas zu.
Doch im Chat,
wenn sie mit ihm sprach,
dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen.
Doch dass sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich,
sich in einem Chat zu verlieben,
doch nun war es passiert;
sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage.
Sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran,
es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag,
an dem sie beschloss,
es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange,
doch er kam nicht.
Sonst war er immer da.
Jeden Tag um dieselbe Zeit.
Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.
Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm.
Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...
Ein Gefühl,
das ihr die Luft wegbleiben ließ.
Im Betreff stand:

Es tut mir leid, ich mag dich nicht...

& Sie machte die Mail auf...

Na du!
Es tut mir leid,
ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen,
hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der,
den du denkst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch,
kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du,
mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem.
Ich habe mitgespielt,
weil es das war,
was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt auch in ruhe lassen.
Das ist das letzte was du von mir hörst.

+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+

Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wangen,
bis zum Kinn.
Es fühlte sich an,
wie Dornen,
die sich in sie hineinfraßen.
Sie war alleine daheim;
zum Glück.
So hätte sie es sich nie getraut,
aus dem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl,
als würden diese Worte alles in ihr zerstören,
verbrennen...
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Der sie alles über sich erzählt hatte.
Doch es war alles nur Show...Er war nicht real,
diese Person die sie liebte, hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben.
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch,
dass er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können...
Aber wieso so? Und wieso gerade sie,
und nicht eine andere naive Chatterin?
Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich.
Sie konnte sich noch daran erinnern,
dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte...
Im Bad mussten sie sein,
wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den PC,
vor ihr der Posteingang -
Keine neuen Nachrichten...
Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.
Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft;
es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein,
gleich ist es eh vorbei dachte sie sich,
und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen.
Es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es,
doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft.
Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...
Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein.
Für immer.
Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschrim, eine Nachricht.
Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~+~

Hallo!
Gott, was hat denn mein Bruder für ein Mist geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...
Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals wehtun...
Denn ich liebe dich.